Quelle: aend.de Gegen eine höhere Honorarkürzung für Kassenärzte, die ihre Praxen bis März kommenden Jahres nicht an die Telematikinfrastruktur anschließen, hat sich der Gesundheitsausschuss des Bundesrats ausgesprochen. Die im Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) vorgesehene Erhöhung der Honorarkürzung von 1 auf 2,5 Prozent sei „nicht zielführend“, heißt es in einer Empfehlung des Ausschusses an den Bundesrat. Dieser will sich am 20. September mit dem Kabinettsentwurf zum DVG befassen. Die vielen Probleme mit dem Anschluss der Praxen der niedergelassenen Ärzte an die TI lägen „sehr häufig nicht in der Verantwortung der Ärzte“, begründet der Ausschuss seine Empfehlung. Betroffen seien vor allem niedergelassene Ärzte auf
Vivy-Gesundheits-App sperrt Nutzer nach Software-Problemen
Die von Krankenkassen unterstützte Gesundheits-App Vivy hat nach einer Aktualisierung Nutzer gesperrt. Deren Medikationsplan war falsch angezeigt worden. In der Gesundheits-App Vivy ist der Medikationsplan zahlreicher Nutzer durcheinander geraten. Daher sperrte das Unternehmen die betroffenen Accounts. Grund sei eine „Aktualisierung des Softwarecodes“, die dazu führte, „dass Dosierungen der Medikamente am Abend für die Dosierung am Mittag übernommen wurden“. Der Fehler konnte nicht vonseiten des Unternehmens behoben werden. Nutzer wurden daher komplett gesperrt. Sie bekamen eine Mail, mit der Aufforderung sich telefonisch oder per Mail zu melden, um wieder freigeschaltet zu werden. Zugleich mussten sie damit bestätigen, dass sie ihren alten
Die von Krankenkassen unterstützte Gesundheits-App Vivy hat nach einer Aktualisierung Nutzer gesperrt. Deren Medikationsplan war falsch angezeigt worden. In der Gesundheits-App Vivy ist der Medikationsplan zahlreicher Nutzer durcheinander geraten. Daher sperrte das Unternehmen die betroffenen Accounts. Grund sei eine „Aktualisierung des Softwarecodes“, die dazu führte, „dass Dosierungen der Medikamente am Abend für die Dosierung am Mittag übernommen wurden“. Der Fehler konnte nicht vonseiten des Unternehmens behoben werden. Nutzer wurden daher komplett gesperrt. Sie bekamen eine Mail, mit der Aufforderung sich telefonisch oder per Mail zu melden, um wieder freigeschaltet zu werden. Zugleich mussten sie damit bestätigen, dass sie ihren alten
Digitale Türschlösser unsicher
Hacker entdecken Mega-Datenleck im Web Ein Fingerabdruck und schon öffnet sich die Tür zum Büro: Neben Firmen nutzen auch die britische Polizei und Banken „Biostar 2“ als digitales Schloss. Doch zwei Hacker entdecken bei dem biometrischen Zutrittskontrollsystem jetzt eine gravierende Sicherheitslücke – auch wegen „lächerlich einfacher Passwörter“. Sicherheitsforscher aus Israel haben eine riesige Datenbank mit rund einer Million Fingerabdrücken und anderen biometrischen Daten aufgespürt, die quasi ungeschützt und unverschlüsselt im Web abgerufen werden konnte. Die Daten stammen Berichten des britischen „Guardians“ sowie des israelischen Portals „Calacalist“ zufolge vom System „Biostar 2“ der koreanischen Sicherheitsfirma Suprema, die nach eigenen Angaben Marktführer
Hacker entdecken Mega-Datenleck im Web Ein Fingerabdruck und schon öffnet sich die Tür zum Büro: Neben Firmen nutzen auch die britische Polizei und Banken „Biostar 2“ als digitales Schloss. Doch zwei Hacker entdecken bei dem biometrischen Zutrittskontrollsystem jetzt eine gravierende Sicherheitslücke – auch wegen „lächerlich einfacher Passwörter“. Sicherheitsforscher aus Israel haben eine riesige Datenbank mit rund einer Million Fingerabdrücken und anderen biometrischen Daten aufgespürt, die quasi ungeschützt und unverschlüsselt im Web abgerufen werden konnte. Die Daten stammen Berichten des britischen „Guardians“ sowie des israelischen Portals „Calacalist“ zufolge vom System „Biostar 2“ der koreanischen Sicherheitsfirma Suprema, die nach eigenen Angaben Marktführer
Wurden in Dänemark Unschuldige wegen falscher Telefondaten verurteilt?
Die Polizei verursacht mittels Vorratsdatenspeicherung in Dänemark möglicherweise massig Fehlurteile. Nun soll es seine unabhängige Untersuchung geben.Die flächendeckende Überwachung der Telekommunikation aller seiner Bürger hat Dänemarks Justiz den wohl größten Skandal ihrer Geschichte beschert. Die oberste Polizeiführung musste nämlich just einräumen, dass mehr als 10 000 Prozesse wegen schwerer Vergehen möglicherweise mit Justizirrtümern endeten. Warum? Die als Beweismittel eingesetzten Telefondaten sind wohl praktisch alle schlicht falsch gewesen. Erst hieß es, eigene Tests hätten ergeben, dass etwa ein Drittel der von Telefon-Anbietern gelieferten Daten, etwa über die Bewegungsmuster von Handy-Besitzern im eigenen System „fehlerhaft konvertiert“ wurden. Später wurde noch nachgeschoben, dass
Die Polizei verursacht mittels Vorratsdatenspeicherung in Dänemark möglicherweise massig Fehlurteile. Nun soll es seine unabhängige Untersuchung geben.Die flächendeckende Überwachung der Telekommunikation aller seiner Bürger hat Dänemarks Justiz den wohl größten Skandal ihrer Geschichte beschert. Die oberste Polizeiführung musste nämlich just einräumen, dass mehr als 10 000 Prozesse wegen schwerer Vergehen möglicherweise mit Justizirrtümern endeten. Warum? Die als Beweismittel eingesetzten Telefondaten sind wohl praktisch alle schlicht falsch gewesen. Erst hieß es, eigene Tests hätten ergeben, dass etwa ein Drittel der von Telefon-Anbietern gelieferten Daten, etwa über die Bewegungsmuster von Handy-Besitzern im eigenen System „fehlerhaft konvertiert“ wurden. Später wurde noch nachgeschoben, dass
Private Daten von Urlaubern im Netz
Im Internet sind persönlichste Daten von Thailand-Urlaubern aufgetaucht – unter anderem über Krebs- und Herzerkrankungen. Laut „Bild am Sonntag“ sind auch zahlreiche deutsche Reisende betroffen. Pass- und Gesundheitsdaten von mehr als 2000 Thailand-Reisenden sind einem Bericht der „Bild am Sonntag“ (BamS) zufolge im Internet einsehbar gewesen. Betroffen sind demnach auch etwa 130 deutsche Touristen. Sichtbar waren demnach Details zu Krebs-Erkrankungen, Herzleiden und psychiatrischen Klinik-Aufenthalten. Auch Passkopien, ärztliche Verschreibungen, Mobilfunknummern und private Mail-Adressen mancher Betroffener seien öffentlich einsehbar gewesen. Dem Blatt zufolge sind die Veröffentlichungen auf ein Datenleck im thailändischen Gesundheitsministerium zurückzuführen. Lauterbach fordert Aufklärung „Das ist absolut unakzeptabel“, sagte der
Im Internet sind persönlichste Daten von Thailand-Urlaubern aufgetaucht – unter anderem über Krebs- und Herzerkrankungen. Laut „Bild am Sonntag“ sind auch zahlreiche deutsche Reisende betroffen. Pass- und Gesundheitsdaten von mehr als 2000 Thailand-Reisenden sind einem Bericht der „Bild am Sonntag“ (BamS) zufolge im Internet einsehbar gewesen. Betroffen sind demnach auch etwa 130 deutsche Touristen. Sichtbar waren demnach Details zu Krebs-Erkrankungen, Herzleiden und psychiatrischen Klinik-Aufenthalten. Auch Passkopien, ärztliche Verschreibungen, Mobilfunknummern und private Mail-Adressen mancher Betroffener seien öffentlich einsehbar gewesen. Dem Blatt zufolge sind die Veröffentlichungen auf ein Datenleck im thailändischen Gesundheitsministerium zurückzuführen. Lauterbach fordert Aufklärung „Das ist absolut unakzeptabel“, sagte der
Spahn stellt DVG im Kabinett vor, Orthopädenverband knickt ein, der Technikfilz lebt weiter und die TI-Verweigerer halten durch!
Heute hat Spahn das Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) im Kabinett vorgestellt. Es beinhaltet ja auch den 2,5%-Abzug für TI-Verweigerer ab März 2020. Blindes Hurra für jegliche Digitalisierung Die Reaktionen sind ernüchternd. Laut aend.de-Bericht wünscht sich die FDP das komplett papierlose Gesundheitswesen, und eine forschungsbezogene Nutzung von Gesundheitsdaten. Die Grünen sprechen von einem „abgespeckten Gesetzentwurf zur Digitalisierung“, hätten sich also offenbar noch mehr davon gewünscht. Der AOK-Bundesverband moniert wenigstens, dass die Krankenkassen digitale Gesundheitsanwendungen ohne ausreichende Überprüfung ihres gesundheitlichen Nutzens bezahlen müssten. Orthopädenverband mit Wirbelsäulenproblem: kein Rückgrat! Die Münchner „TI-Widerstandszelle“ plant daher eine Bundestagspetition, mit der auf die Freiwilligkeit von TI und ePA
Heute hat Spahn das Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) im Kabinett vorgestellt. Es beinhaltet ja auch den 2,5%-Abzug für TI-Verweigerer ab März 2020. Blindes Hurra für jegliche Digitalisierung Die Reaktionen sind ernüchternd. Laut aend.de-Bericht wünscht sich die FDP das komplett papierlose Gesundheitswesen, und eine forschungsbezogene Nutzung von Gesundheitsdaten. Die Grünen sprechen von einem „abgespeckten Gesetzentwurf zur Digitalisierung“, hätten sich also offenbar noch mehr davon gewünscht. Der AOK-Bundesverband moniert wenigstens, dass die Krankenkassen digitale Gesundheitsanwendungen ohne ausreichende Überprüfung ihres gesundheitlichen Nutzens bezahlen müssten. Orthopädenverband mit Wirbelsäulenproblem: kein Rückgrat! Die Münchner „TI-Widerstandszelle“ plant daher eine Bundestagspetition, mit der auf die Freiwilligkeit von TI und ePA
Wie sicher sind die elektronischen Patientenakten?
Schon einfache Hackerangriffe lassen die Sicherheitskonzepte aktueller E-Gesundheitsakten zusammenbrechen, wie beim Kongress des Chaos Computer Clubs deutlich wurde – und erklärt, wie es besser geht. LEIPZIG. Die Gesundheitsdaten millionen Deutscher sollen künftig in einer E-Patientenakte (ePA) online abrufbar sein. Jedoch mache das hohe Tempo des Bundesgesundheitsministeriums die Versicherten zu Betatestern in Sachen Datenschutz, meint IT-Experte Martin Tschirsich. Er deckte auf der Konferenz des Chaos Computer Clubs (CCC) in Leipzig Ende 2018 kritische Sicherheitslücken in bereits gestarteten Akten-Angeboten auf. Seine Forderungen: Ärzte und IT-Experten einbinden, Daten dezentral speichern und gemeinsam ergründen, wie man zukünftig mit Gesundheitsdaten umgehen wolle. E-Akten im Sicherheitscheck
Schon einfache Hackerangriffe lassen die Sicherheitskonzepte aktueller E-Gesundheitsakten zusammenbrechen, wie beim Kongress des Chaos Computer Clubs deutlich wurde – und erklärt, wie es besser geht. LEIPZIG. Die Gesundheitsdaten millionen Deutscher sollen künftig in einer E-Patientenakte (ePA) online abrufbar sein. Jedoch mache das hohe Tempo des Bundesgesundheitsministeriums die Versicherten zu Betatestern in Sachen Datenschutz, meint IT-Experte Martin Tschirsich. Er deckte auf der Konferenz des Chaos Computer Clubs (CCC) in Leipzig Ende 2018 kritische Sicherheitslücken in bereits gestarteten Akten-Angeboten auf. Seine Forderungen: Ärzte und IT-Experten einbinden, Daten dezentral speichern und gemeinsam ergründen, wie man zukünftig mit Gesundheitsdaten umgehen wolle. E-Akten im Sicherheitscheck
