Gesundheitsdaten in Gefahr – in einfacher Sprache

Liebe Patientinnen und Patienten, bisher konnten Sie sicher sein, dass niemand außer Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin erfährt, welche Krankheiten Sie haben. Sie konnten immer selbst bestimmen, wem Sie von Ihren Krankheiten erzählen oder wer Ihre Krankheitsberichte sehen darf. Alle Ihre Unterlagen werden bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt aufgehoben, in letzter Zeit meistens im Computer in der Praxis. Nur wenn es nötig ist und Sie einverstanden sind, bekommen andere Ärzte oder Krankenhäuser Ihre Unterlagen. Das wird sich aber bald ändern. Alle Ärztinnen und Ärzte sollen die Berichte ihrer Patienten auch auf fremden Computern speichern, die nicht in unseren Praxen,

Wissenschaftler fordern Studien für Gesundheits-Apps – BMG nicht begeistert

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Gesundheits-Apps in die Regelversorgung bringen, und zwar möglichst schnell. Deshalb gefällt ihm wohl auch nicht, was Wissenschaftler der TU Berlin nun dafür empfehlen: nämlich, die Anwendungen erst durch klinische Studien zu prüfen. Krankenkassen sollen für ihre Versicherten künftig die Anwendung von Gesundheits-Apps bezahlen, so steht es im Entwurf zum Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG), über das der Bundestag heute Nachmittag erstmals debattieren wird. Doch welche Voraussetzungen müssen die Apps erfüllen, um in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen zu werden? Diese Frage ist bislang noch ungeklärt. Wissenschaftler der Technischen Universität (TU) Berlin haben sich in einem vom Bundesgesundheitsministerium (BMG)

Das ist ein Förderprogramm für die IT-Industrie

Viele Gegner hat das von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn angestoßene Digitale Versorgung Gesetz (DVG) im Bundestag nicht – das wurde bei der ersten Lesung am Freitag im Bundestag deutlich. Insbesondere Union, AFD, SPD und FDP lobten die Stoßrichtung der Reform. Harsche Kritik kam allerdings von den Linken. Der Minister persönlich ließ sich entschuldigen, weshalb der Abgeordnete Tino Sorge von der CDU den ersten Aufschlag machte: „Das Warten hat sich gelohnt“, lobte er den Gesetzentwurf. Apps könnten bald auf Rezept verschrieben werden, weitere Player im Gesundheitswesen müssten sich an die Telematik-Infrastruktur anschließen und ein effektiver Datenaustausch zwischen den Leistungserbringern werde gefördert. „Das

NACH OBEN